Gästebuch

Hier ist Platz für Ihre Rückmeldungen und Gedanken zum Buch oder Ihre eigenen Erlebnisse mit dem „Deadline-Experiment“.

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Dennis Fischer schrieb am 4. Juli 2017:
Guten Morgen, du kennst vielleicht die Übung deine eigene Todesanzeige sowie Trauerrede zu schreiben? Diese Aufgabe soll uns unsere Vergänglichkeit vor Augen führen und somit helfen, heute schon die richtigen Prioritäten zu setzen und nicht erst, wenn unser Ende naht. Aber hast du eine von beiden wirklich schon einmal gemacht? Heiko Bräuning hat es getan. Er hat sich ein fiktives Sterbedatum in 4 Jahren gesetzt und dadurch sein Leben neu ausgerichtet. In seinem Buch „Mein Deadline-Experiment“ beschreibt er seine spannenden Erfahrungen. Da er mir, auf meine Anfrage hin, freundlicherweise 3 Bücher kostenlos zur Verfügung gestellt hat, verlose ich heute 3 Exemplare unter allen Teilnehmern meiner kurzen Mini-Umfrage! Mehr dazu findest du am Ende meiner E-Mail. Viel Spaß beim Inspirieren lassen 1) Kurze Summary Man sollte davon ausgehen, dass ein Pfarrer sich intensiv mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinandersetzt. Aber obwohl der Autor genau dieser Berufsgattung angehört und in seiner Laufbahn schon einige hundert Menschen beerdigt hat, schob er den Gedanken an seinen eigenen Tod immer wieder beiseite. Die Inititalzündung zu diesem Experiment kam, als er eine Fernsehpredigt für den Totensonntag im Jahr 2012 vorbereitete. Spontan beschloss er sich eine fiktive Deadline in 4 Jahren zu setzen und diesen Entschluss in der Fernsehpredigt öffentlich kundzutun. Gesagt, getan. Heute hat er seine Deadline um mehr als ein Jahr überlebt und beschreibt im Buch, wie er neue Prioritäten gesetzt und seine innere Mitte gefunden hat. Genauso beschreibt er aber auch die Ängste vor dem fiktiven Sterbedatum: „Ist es nicht vielleicht doch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung?“, „Kann es sein, dass genau an diesem Tag sein Herz stehenbleibt oder er in einen Autounfall verwickelt wird?“. Was sich für ihn verändert hat und, was du daraus lernen kannst, erfährst du in den folgenden Denkanstößen. 2) Interessante Denkanstöße Film des Lebens Hirnforscher gehen davon aus, dass sich kurz vor dem Sterben bei den meisten Menschen ein ähnlicher Prozess abspielt. Dazu gehört unter anderem auch der „Film des Lebens“. Die wichtigsten Erinnerungen des Lebens spielen sich noch einmal in Kurzfassung wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Wenn du auf dein bisheriges Leben zurückschaust, welche Szenen wären das deiner Meinung nach? Und viel wichtiger: welche Szenen willst du diesem Film in Zukunft noch hinzufügen? Mach dir jetzt eine Liste mit den 3 wichtigsten Dingen, die du unbedingt noch erleben oder tun möchtest! Vergeben und vergessen Diese zwei Dinge beschreibt er aus zwei Perspektiven. Zum einen hat er schon viele alte Menschen gesehen, die gerne sterben möchten, aber nicht können, weil sie noch einen offenen Konflikt mit sich herumtragen. Sie sind vielleicht seit Jahren mit ihren Kindern oder Freunden zerstritten und können nicht aufhören daran zu denken. Diejenigen, denen es gelingt diese Konflikte auch im hohen Alter noch beizulegen und sich gegenseitig zu vergeben, konnten seiner Erfahrung nach in Frieden sterben. Zum anderen sollte man sich auch in jungen Jahren schon darüber Gedanken machen. Angenommen, du hättest wirklich nur noch knapp 1.200 Tage zu leben. Willst du dann eine ganze Woche davon vergeuden dich mit deinem Partner oder deinen Eltern zu streiten oder sie anzuschweigen? Sind dafür die verbleibenden Tage nicht viel zu schade? So vieles passt nicht Ein sechzigjähriger Mann litt seit einiger Zeit an Schwindelgefühlen und sah des Öfteren weiße Punkte vor seinen Augen. Er suchte deshalb einen Arzt auf. Nach eingehender Untersuchung wurde ihm gesagt, dass er an einer sehr seltenen Krankheit leide und höchstens noch ein halbes Jahr zu leben habe. Der Mann gab seine Arbeit auf, er kaufte sich einen Sportwagen, buchte eine Weltreise und machte all die Dinge, die er schon längst einmal hatte machen wollen, wozu er aber bisher nicht genug Zeit oder Geld gehabt hatte. Unter anderem suchte er das Geschäft eines vornehmen Herrenausstatters auf, um sich zum ersten Mal in seinem Leben ein maßgeschneidertes Hemd und einen passenden Anzug anfertigen zu lassen. Der Schneider maß die Halsweite: „42c cm.“ „Nein“, sagte der Mann, „das kann nicht sein, meine Hemden haben immer die Kragenweite 40.“ Der Schneider maß noch einmal nach: „Hier, mein Herr, sehen Sie selbst, es sind 42 cm.“ Der Mann entgegnete: „Nein, ich habe immer Kragenweite 40 gehabt. Ich möchte ein Hemd mit der Kragenweite 40.“ Der Schneider sagte: „Wie Sie wünschen, mein Herr, ich werde Ihnen ein Hemd mit Kragenweite 40 anfertigen. Aber lassen Sie mich ein Wort der Warnung aussprechen: Der Kragen wird auf Ihre Halsschlagader drücken, sodass Sie Schwindelgefühle haben werden und weißte Punkte vor Augen sehen.“ 3) Fazit Wie bereits erwähnt, ist der Autor hauptberuflich Pfarrer. Aus diesem Grund findest du im Buch auch immer wieder Zitate aus diversen Bibelstellen, die es für mich als Atheisten nicht unbedingt gebraucht hätte. Abgesehen davon, fand ich es aber sehr aufschlussreich und ermutigend eine Person kennen zu lernen, die dieses Experiment wirklich durchgezogen hat. Ja, richtig. Ich durfte Heiko Bräuning am Rande des Tages der Gelassenheit in Ulm kurz kennen lernen. Er hat als Moderator durch den Tag geführt und mich mit seiner herzlichen und offenen Art sehr beeindruckt. Das Buch ist kurzweilige geschrieben und liest sich schnell. Allerdings solltest du im Anschluss nochmal genau so viel Zeit einplanen um dir Gedanken über die aufkommenden Fragen zu machen!
Simone Kühret schrieb am 4. Juli 2017:
Viele kennen die Frage „Was würdest Du tun, wenn Du nur noch einen Tag zu leben hättest…“. Aber das ist zu nahe, zu unrealistisch. Der Autor hat sich gefragt: „Was würdest Du tun, wenn Du nur noch vier Jahre zu leben hättest?“ Die Veränderungen in seinem Leben sind so spannend und inspirierend, dass man gute Lust bekommt, das nachzuspielen. Denn es geht einfach um mehr Lebenssinn und Lebensqualität.
Werner Zieberl schrieb am 4. Juli 2017:
Kann man ein gutes Leben führen, ohne über den Tod nachzudenken? Autor Heiko Bräuning ist den umgekehrten Weg gegangen: Er wollte ein besseres Leben führen, indem er sich ein Todesdatum setzt. Ein irrer Gedanke, der eine Fülle von Prozessen in seinem Leben in Gang gesetzt hat. Er lässt uns teilhaben, welche Auswirkungen diese Idee auf seine Ehe, seine Familie, seinen Beruf, seine Pläne, seine Prioritäten hatte. Man staunt, studiert es und fängt an, bei sich selbst einige Weichen umzustellen.
Debora Ahnert schrieb am 16. Mai 2017:
Ich bin 17 Jahre alt, bin eigentlich nicht so jemand der viele Bücher ließt, doch dieses hatte ich innerhalb von einem Nachmittag durchgelesen! Mach dir bewusst: dass du nicht alle Zeit der Welt hast. Der Tod gehört nicht am Ende zum Leben, er gehört mitten ins Leben. Weil das Leben als solches die Gefahr in sich birgt, dass es vergeht, ohne ausgelebt zu sein. Sei Dankbar, für jeden Tag und genieße jeden Augenblick, denn das Leben, jeder Tag ist ein Geschenk Gottes! Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum. In Prediger 3,12 heißt es, dass es für den Menschen nichts besseres gibt, als fröhlich zu sein und das Leben zu genießen. Und so ist es, doch oft geht das alles unter in unserem Alltag, viel zu oft verbringen wir unsere Zeit mit alltäglichem,sinnlosen und hetzen von einem Termin zum nächsten. Doch hast du dir schon mal die Frage gestellt, ob dich das alles wirklich erfüllt? Was soll einmal bleiben,wenn du nicht mehr da bist? Solltest du die Zeit die dir noch bleibt, besser nutzen und dein Leben genießen? Dann doch lieber jetzt, als wenn es zu spät ist. Um diese Fragen und vieles mehr geht es in dem Buch von Heiko Bräuning. Er erzählt, wie er mit diesen Fragen umgeht, er hat sich ein fiktives Sterbedatum gesetzt; mega spannend und mitreißend, tiefgängig, berührend und regt sehr zum nachdenken an. Wenn du gerne ein dankbareres und bewusstereres Leben genießen möchtest, dann lese dieses Buch und lasse dich inspirieren von Heiko's praktischen Tipps!
Monika Wyrzik schrieb am 2. Mai 2017:
Drei WOWs für dieses Buch. Das erste Wow für die geniale Idee. Dass ich einmal sterben werde, weiß ich natürlich. Aber wenn ich das auf einen festen Termin lege, ändert sich plötzlich alles! Das zweite Wow für den reichen Hintergrund an Philosophie, Bibeltexten und weisen Sprüchen – dadurch wird das Thema noch viel anschaulicher. Das dritte Wow für den Stil: Es ist so genial locker und interessant geschrieben, dass man es nicht aus der Hand legen möchte.
Stefan Lieber schrieb am 2. Mai 2017:
Was mir am besten an diesem Buch gefällt, ist die Ehrlichkeit von Heiko Bräuning. Er hätte sich mit seinem Experiment, auf ein fiktives Sterbedatum zuzuleben, ja als Held stilisieren können, der es auf einmal allen vormacht, wie richtig Leben geht. Aber er berichtet auch vom Scheitern, von Schwierigkeiten, von unerwarteten Nachlässigkeiten und widersteht der Versuchung, die Deadline zum Allheilmittel zu erklären. Umso bemerkenswerter ist, wie viel mehr an Lebensqualität und Tiefe in seinem Leben entstanden ist.
Thomas Schwarz schrieb am 28. April 2017:
Guten Tag Herr Bräuning, drei Jahre in Folge durfte ich Sie nun schon als Moderator beim "Tag der Gelassenheit" in Ulm erleben und habe mir letzten Samstag Ihr Buch gekauft. Vielleicht erinnern Sie sich an mich. Ich kam in einer Pause frech nach vorne an Ihren Tisch und bat um eine Widmung. Da Sie bei dieser Gelegenheit auch schon den Wunsch einer Rückmeldung geäußert haben, möchte ich dies gerne tun: Ich habe das Buch innerhalb zwei Abenden verschlungen. Es hat mir sehr gut gefallen, mich sehr berührt und auch nachdenklich gemacht. Leider ist es wirklich so, dass wir viel unserer = Lebenszeit nicht sinnvoll nutzen und wertvolle Lebenszeit sinn- und nutzlos= verstreichen lassen. Die eigene Endbarkeit - oft auch ganz schnell und plötzlich - wird in unserer Gesellschaft gerne verdrängt. Ich selbst habe eine christliche Erziehung genossen und spiele seit beinahe 20 Jahren Orgel in meiner Heimatgemeinde (bin selbst aber erst 32!). Gerade durch meinen Glauben habe ich früh gelernt, dass der Tod Teil des Lebens ist. Seit vielen Jahren habe ich auch ein Zitat von Erward Young gut sichtbar in meinem Schlafzimmer stehen: "Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben." Auch der Verlust dreier nächster Angehöriger innerhalb der letzten 5 Jahre hat mir dies sehr vor Augen geführt. Ihr Buch hat mich aber nochmals wach gerüttelt. Gerade auch, was Sie im Bezug auf Talente und was man wirklich tun möchte, geschrieben haben. Ich werde darum auch nochmals sehr mein Leben und meine Arbeit überdenken. Bereits vor drei Jahren habe ich meine Tätigkeit bei einem Steuerberater um wöchentlich fünf Stunden reduziert, da ich in meiner Freizeit sehr gerne Musik machen und als Comedian / Kabarettist auftrete (www.buntesmitschwarz.de) und dafür mehr Zeit haben wollte= . Ich denke, dass nun eine weitere Reduzierung nötig ist, um diese= Tätigkeiten noch mehr auszubauen und auch mehr Zeit für Lesen und gute Freunde zu haben. Ich danke Ihnen sehr, für die gute Unterhaltung mit Ihrem Buch und werde dieses sicher noch oft in meinem Bekanntenkreis verschenken. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Gottes Segen. Ihr Thomas Schwarz
Mila schrieb am 24. April 2017:
Lieber Herr Bräuning, vielen Dank für dieses wachrüttelnde Buch! Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Mittag durchgelesen. Das "schlimme" ist, obwohl es fertig gelesen ist, lässt es mich nicht mehr los! Es macht was mit einem, ob man will oder nicht. Ich habe mir keine Deadline gesetzt, dennoch beschäftige ich mich nun intensiv mit meinem Leben. So wie sie auch geschrieben haben, überlege ich mir, was mir in meinem Leben wichtig ist, was nicht und fange an Prioritäten zu setzen und Entscheidungen schneller zu treffen. Mal sehen was es sonst noch für Auswirkungen mit sich bringt. Ich bin gespannt! Herzlichen Dank Ihnen!
Gerlinde Traub schrieb am 20. April 2017:
Hallo Heiko, als ich zum ersten Mal Deinen Buchtitel mit der Todesanzeige sah, war ich geschockt und hatte Dir auch empfohlen, kein Datum einzutragen. Doch ich wusste nicht, dass Du Dir dieses Datum selber gegeben hattest. Heut erhielt ich nun Dein Buch. Habe mir einen Leseabend gegönnt. Nacharbeit steht noch aus 😏, doch das Buch ist in einem Zug gelesen. Möge es nun viele Gedankenanstösse geben und vielen Menschen zum Gewinn und Segen werden. Herzliche Grüße Gerlinde